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Katja Beer

Jugendlich-dramatischer Sopran

Katja Beer absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Hamburger Musikhochschule. Als Stipendiatin setzte sie ihr Studium anschließend in New York fort. In diversen Meisterklassen u. a. bei Galina Wishnevskaja, Ileana Cotrubas, Marianne und Harry Kupfer erarbeitete sie ihr slawisches und deutsches Repertoire. Seither arbeitet sie international als Konzert- und Opernsängerin. Ihr Repertoire umfasst alle gängigen jugendlich-dramatischen Partien des Konzert- und Opernrepertoires und neben ihrem Spezialgebiet, der Neuen Musik, seit 2011 auch die Partien des hochdramatischen Fachs.

Im Sommer 1997 gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin, wo sie seither als Gast in verschiedenen Produktionen zu erleben war. Katja Beer übernahm die Titelpartie bei der Uraufführung und Gesamteinspielung der Oper "Kirisk" von Magret Wolf. 2004 debütierte sie als Rosalinde ("Die Fledermaus") und Senta ("Der fliegende Holländer") an den Opernhäusern von Dresden und Riga. Ein weiteres Engagement als Senta führte sie im September desselben Jahres an das Teatro Municipal in Santiago de Chile. 2006 debütierte Katja Beer in der Rolle der Elsa ("Lohengrin") unter der Leitung von Kent Nagano in Berlin. Weitere Rollen wie Salome, Elisabeth ("Tannhäuser") und der Judith in "Herzog Blaubart" von Bartók folgten. 2007 sang sie international übertragen die Eröffnungshymne der Handballweltmeisterschaft in Berlin.

Im Sommer 2011 debütierte sie als Isolde in La Plata/Argentinien unter dem Dirigat von Alejo Perez. In Hannover und Leipzig gastiert Katja Beer regelmäßig in "Greek", "Hänsel und Gretel", "Der Hochzeit des Figaro" und dem "Deutschen Miserere". Als Konzert- und Liedsängerin ist sie häufig im Wiener Konzerthaus, der Philharmonie Berlin, der Liederhalle Düsseldorf und Stuttgart u. a. zu hören, oft mit dem Programm "Schubert und jiddische Lieder", das sie zusammen mit dem Klezmer Klarinettisten Giora Feidman auch auf CD einspielte.